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Artikel vom 20.12.2019 | zurück zur Übersicht

Einfühlsamer in Sterbebegleitung

Matthias Hermeling (hinten v.r.), Dr. Beate Schulte und Heinrich Siefer mit den Teilnehmern des Kursus.
Matthias Hermeling (hinten v.r.), Dr. Beate Schulte und Heinrich Siefer mit den Teilnehmern des Kursus.

Dezember 2019: Die Auszubildenden und Schüler lernten, besonderen Wert auf die Wünsche der Sterbende zu legen. Dabei wurden sie nicht nur sicherer im eigenen Handeln, sondern auch sensibler.

Mehr Sicherheit und einfühlsame Methoden im Umgang mit Strebende und deren Angehörigen zu gewinnen, war das Ziel einer einwöchigen Weiterbildung in der Katholischen Akademie Stapelfeld (KAS). Diese haben nun die drei Auszubildenden zum Altenpfleger und 32 Schülerinnen des Oberkurses der Berufsfachschule Altenpflege St. Pius-Stift Cloppenburg erfolgreich absolviert.

Alle angehenden Altenpfleger haben schon Erfahrungen am Sterbebett der ihnen anvertrauten Personen gemacht. Nico Burlage (19) aus Barßel, Leon Holtz 20) aus Garrel und Celine Kustura (21) aus Cloppenburg berichteten bei der Weiterbildung von prägenden und intimen Momenten in der Sterbestunde eines Menschen. „Es ist traurig und positiv zugleich“, waren sich alle drei einig.

Auf Signale des Sterbenden zu achten, sowie die letzten Tage und Stunden noch schön zu gestalten, stehe an erster Stelle, sagten sie. „Empathie ist eine wichtige Charaktereigenschaft“, machten sie deutlich, „uns Stärke und eine Stützte für die Angehörigen zu sein“, ergänzte Leon. In dem 40-stündigen Kursus „Palliative Praxis“ seien sie selbstsicherer und selbstbewusster geworden, erklärten die angehenden Altenpfleger. Dabei halfen Rollenspiele und die selbstkritische Überprüfung ihrer Haltung sowie ihrer Sensibilisierung gegenüber an Demenz erkrankten Menschen.

„Sie mussten in dem Zertifikatskursus der Robert-Bosch-Stiftung in verschiedene Rollen schlüpfen“, sagte Heinrich Siefer, Dozent der KAS. Das Arbeiten an der Haltung sei eine der wichtigsten Säulen in dieser Fortbildung gewesen. Siefer sprach von einer so genannten „“Trauerschleuse“, die sich auf die Angehörigenarbeite beziehe: hineinführen – hindurchführen- hinausführen.

„Im Lehrplan der Ausbildung ist so eine intensive Weiterbildung n der palliativen Praxis nicht vorgesehen“. Verdeutlichte Schulleiterin Dr. Beate Schulte. Es ist ein ergänzendes Angebot, und wir erhöhen dadurch die Qualität der Ausbildung“, unterstrich der Stiftungsvorstand Matthias Hermeling due Wichtigkeit der Fortbildung. Er überreichte gemeinsam mit Dr. Beate Schulte und Heinrich Siefer im Anschluss das Zertifikat der „Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin“ an die 35 erfolgreichen Kursteilnehmer.

Text und Foto: Martin Kessens

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