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Artikel vom 05.09.2017 | zurück zur Übersicht

Parkinsongruppe aus Bremen veranstaltet ein Seminar in Stapelfeld

Die Mitglieder der Parkinson-Selbsthilfe Bremen stellen sich am Grillabend mit den Auszubildenden der Altenpflegeschule St. Pius-Stift im Innenhof der Katholischen Akademie Stapelfeld zu einem Gruppenbild auf.
Die Mitglieder der Parkinson-Selbsthilfe Bremen stellen sich am Grillabend mit den Auszubildenden der Altenpflegeschule St. Pius-Stift im Innenhof der Katholischen Akademie Stapelfeld zu einem Gruppenbild auf.

September 2017: Zu einem verlängerten Wochenende trafen sich die Mitglieder der Parkinson-Selbsthilfe-Bremen in der Katholischen Akademie Stapelfeld (KA) zu ihrem diesjährigen Seminar, dass auch wieder von dem Gesundheitsamt Bremen und den Bremer Krankenkassen finanziell unterstützt wurde. Das Seminar wurde von Heinrich Siefer (KA) begleitet. In Deutschland sind etwa 250.000 bis 280.000 Personen von der Parkinsonschen Erkrankung betroffen. Die Krankheit hat viele Symptome, u.a. Zittern, Muskelsteifigkeit und Bewegungsstarre. Bei der Bewegungsblockade ist es den Betroffenen unmöglich, größere, optisch unstrukturierte Flächen zu Fuß zu überqueren. Sie benötigen ein Muster wie unterschiedlich farbige Fliesen oder ein sichtbares Hindernis, um weitergehen zu können. Früher nannte man diese Krankheit auch Schüttellähmung.

Die Mitglieder der Selbsthilfegruppe wurden von zehn Auszubildenden der Berufsfachschule Altenpflege St. Pius-Stift aus Cloppenburg und einem Bremer Therapeutinnenteam begleitet. Kursleiterin Inge Burrichter und Schulleiterin Beate Schulte betreuten die Auszubildenden im ersten Ausbildungsjahr während des viertägigen Projektes in Stapelfeld. „Wir freuen uns auf ein gemeinsames, kreatives und erholsames Wochenende“, begrüßte Corinna Hahn als Vorstandsmitglied die 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Selbsthilfegruppe, das fünfköpfige Therapeutenteam und die Auszubildenden der Altenpflegeschule St. Pius-Stift.

Während des Aufenthaltes in Stapelfeld hatten die Teilnehmer die Möglichkeiten, an verschiedenen Angeboten teilzunehmen, darunter Wassergymnastik, Nordic-Walking, Qi- Gong und andere Entspannungsübungen oder den Kreativraum zum Gestalten von Filzkugeln, Ketten und Armbändern zu nutzen. Dabei unterstützten die Auszubildenden der Altenpflegeschule des St. Pius Stiftes die Betroffenen beim Tagesprogramm und bekamen tiefe Einblicke in das Leben der Parkinson-Erkrankten. Darüber hinaus gab es informative Vorträge über Schwerbehinderung, das Pflegeänderungsgesetz sowie spezielle Rollatoren für Parkinson-Erkrankte oder über das ‚Motormed’, ein explizit für Menschen mit Parkinson hergestelltes Sportgerät.

Der Vorsitzende der Parkinson-Selbsthilfe, Manfred Poek, steht in Bremen den Betroffenen sowie auch Angehörigen und Interessierten als Ansprechpartner zur Verfügung. Neben Tipps für die Bewältigung des Alltags bietet die Selbsthilfegruppe in Bremen auch Trocken- und Wassergymnastik an. Finanziert werden die Angebote vor allem aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden.

Der Vorsitzende der Parkinson-Selbsthilfe Bremen bedankte sich zum Schluss bei den Helferinnen und Helfern: „Ohne die Unterstützung der Altenpflegeschülerinnen und -schüler und des Therapeutenteams wäre für uns der Aufenthalt in Stapelfeld nicht möglich“, so Poek.

Foto: Marina Büter

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