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Artikel vom 16.06.2017 | zurück zur Übersicht

Palliative Begleitung nicht nur im Sterben

Die Auszubildenden des 3. Ausbildungsjahres der Berufsfachschule Altenpflege St. Pius-Stift stellten sich für ein gemeinsamen Bild mit der Moderatorin und Schulleiterin Beate Schulte (2. stehend v.l.) und dem stellvertretenden Schulleiter und Diakon Peter Sandker (hintere Reihe, Mitte) auf.
Die Auszubildenden des 3. Ausbildungsjahres der Berufsfachschule Altenpflege St. Pius-Stift stellten sich für ein gemeinsamen Bild mit der Moderatorin und Schulleiterin Beate Schulte (2. stehend v.l.) und dem stellvertretenden Schulleiter und Diakon Peter Sandker (hintere Reihe, Mitte) auf.

Juni 2017: Der Oberkurs der Berufsfachschule Altenpflege St. Pius-Stift hat mit 32 Auszubildenden, darunter 12 Umschülerinnen, an einer einwöchigen Palliativfortbildung teilgenommen. Das Basiscurriculum Palliative Praxis von der Robert Bosch Stiftung vermittelte den Teilnehmern Komeptenzen und Fähigkeiten, um insbesondere Menschen mit Demenz in ihrer letzen Lebensphase palliativ zu pflegen und gut begleiten zu können. Somit sind die Auszubildenden im dritten Lehrjahr, die in Kürze ihr staatliches Pflegeexamen ablegen, sehr gut auf die berufliche Praxis vorbereitet. Die Veranstaltung wurde von Beate Schulte, geschulte Moderatorin nach dem Curriculum Palliative Praxis der Robert Bosch Stiftung und dem stellvertretenden Schulleiter, Peter Sandker, geleitet.

Gerade frisch examinierte Pflegefachkräfte haben kaum Wissen und praktische Kenntnisse zur palliativen Pflege und Betreuung von sterbenden Bewohnern. Mit diesem Hintergrund ist es für Beate Schulte, Schulleiterin der Berufsfachschule Altenpflege St. Pius-Stift, außerordentlich wichtig, dass die Wissensvermittlung zur palliativen Betreuung und Pflege in der Berufsausbildung einen großen Stellenwert einnimmt. Der Palliativgrundkurs hat vorrangig das Ziel, die palliative Haltung bei den Altenpflegeschülern zu fördern. „Diese Haltung zeichnet sich aus durch Wertschätzung und Respekt gegenüber den alten Menschen und dem Bestreben, unnötige Beeinträchtigungen der Pflegebedürftigen zu vermeiden“, so die Schulleiterin und Moderatorin Beate Schulte.

Diakon Sandker betonte den besonderen Stellenwert des Palliativgrundkurses für den beruflichen Arbeitsalltag. „In der Schulung geht es um das aktive Lernen. Immer wieder werden die Teilnehmer in Situationen gebracht, in denen sie selbst handeln müssen oder Handlungen vorschlagen und begründen“, so Sandker. Der Kurs vermittelt eine neue Sicht auf Alltagssituationen. So können die Teilnehmer nach der Schulung bei Bewohnern mit einer Demenz und kommunikativ eingeschränkten Bewohnern die Schmerzen besser erkennen oder auf deren individuellen Bedürfnisse eingehen. Darüber hinaus erarbeiteten die Teilnehmer, welche Aspekte im Rahmen der palliativen Bewohnerversorgung und der Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen und Personen, wie z. B. Haus- und Fachärzte oder Angehörige, wichtig sind.

Das 40-stündige Curriculum Palliative Praxis ist als modulares System aufgebaut und kann auf die 160 Stunden umfassende Palliativausbildung nach dem Konzept von Kern/Müller/Aurnhammer angerechnet werden.

Text: Beate Schulte     Foto: Margret Abu-Ghazaleh

Betreutes Wohnen "Am Alten Wasserwerk"

Im Betreuten Wohnen "Am Alten Wasserwerk" sind noch einige Wohnungen frei!

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Tagespflege "Am Alten Wasserwerk"

Seit dem 01. März 2017 gibt es eine weitere Tagespflege des St. Pius-Stiftes. Diese befindet sich auf dem ehemaligen Piepergelände- "Am Alten Wasserwerk 10" .
Es sind noch Plätze frei!
Für weitere Informationen melden Sie sich gerne in der Tagespflege unter
(0 44 71) 1 87 85 10
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Offener Mittagstisch

Einmal monatlich den gemeinsamen Mittagstisch mit Programm genießen! Laden Sie sich hier die aktuellen Termine herunter!